Online-Kurs · UVV-Prüfer für Fahrzeuge

Befähigte Person zur Prüfung von Fahrzeugen unter 3,5 t

Die Fachkunde für die jährliche UVV-Prüfung von Firmenwagen, Poolfahrzeugen und Transportern nach DGUV Vorschrift 70, online und im eigenen Tempo.

420 € einmalig, per Rechnung
  • Online, ca. 3 Stunden Lernzeit
  • Sofort starten, 52 Wochen Zugang
  • Abschlusstest + Zertifikat
  • Bezahlung per Rechnung

Junge Kranausbildung, Gummersbach · Schulungen seit 2016

Kurz beantwortet

Der Online-Kurs vermittelt die Fachkunde, die Sie als befähigte Person für die jährliche UVV-Prüfung von Pkw und Transportern brauchen. Sie lernen Rechtsgrundlagen, Prüfpunkte von Bremse bis Laderaum, die Abgrenzung zur Hauptuntersuchung und die Dokumentation nach DGUV Vorschrift 70 und legen eine Online-Prüfung mit 35 Fragen ab. Der Kurs kostet 420 €, bezahlt wird per Rechnung. Voraussetzung ist vor allem eine fahrzeugtechnische Ausbildung.

Für wen ist der Kurs?

Jedes beruflich genutzte Fahrzeug braucht einmal im Jahr eine UVV-Prüfung, unabhängig von der HU. Der Kurs richtet sich an drei Gruppen:

Unternehmen mit Fuhrpark

Pflegedienste, Handwerk, Lieferdienste und Kommunen: Sie wollen die UVV-Prüfung auf dem eigenen Hof erledigen, statt jedes Fahrzeug in die Werkstatt zu schicken.

Kfz-Mechatroniker und Werkstattpersonal

Sie kennen die Fahrzeugtechnik und sollen künftig die UVV-Prüfung nach DGUV Vorschrift 70 übernehmen und dokumentieren.

Servicetechniker und Selbstständige

Sie bieten Fuhrpark-Service an oder wollen UVV-Prüfungen für Firmenkunden als Dienstleistung anbieten.

Ehrlich gesagt: Für einen Fuhrparkleiter ohne technische Ausbildung ist der Kurs nicht gedacht. Die UVV-Prüfung verlangt fahrzeugtechnisches Wissen, das der Kurs nicht ersetzt, sondern um Regeln, Prüfumfang und Dokumentation ergänzt. Ob Sie den Kurs aus eigenem Antrieb belegen oder im Auftrag Ihres Arbeitgebers: Inhalte, Prüfung und Zertifikat sind dieselben. Entscheidend für die spätere Prüftätigkeit ist nicht, wer den Kurs bezahlt, sondern dass Ihre Ausbildung und Erfahrung zur Prüfaufgabe passen.

Was Sie nach dem Kurs können

Nach dem Kurs können Sie Fahrzeuge unter 3,5 t nach DGUV Vorschrift 70 prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren. Im Einzelnen:

  • Sie kennen die Rechtsgrundlagen aus ArbSchG, BetrSichV, TRBS 1203 und DGUV Vorschrift 70 sowie die Pflichten von Arbeitgeber und Prüfer.
  • Sie grenzen die UVV-Prüfung von der Hauptuntersuchung nach StVZO und von der Instandsetzung ab.
  • Sie prüfen Bremsanlage, Lenkung, Fahrwerk, Räder, Reifen, Rahmen und Unterboden sowie Elektrik, Beleuchtung und Sicherheitssysteme.
  • Sie beurteilen Einbauten, Aufbauten und Laderaum mit Regalsystemen, Trennwänden und Verzurrpunkten.
  • Sie bewerten und klassifizieren Mängel, legen Fristen fest und erstellen einen nachvollziehbaren Prüfbericht.

Das Wissen ist so aufbereitet, dass Sie es direkt bei Ihrer ersten eigenen UVV-Prüfung anwenden können. Was die jährliche UVV-Prüfung im Fuhrpark insgesamt verlangt, erklärt unser Ratgeber zur UVV-Prüfung von Fahrzeugen nach DGUV Vorschrift 70.

Kursinhalte im Detail

Der Kurs orientiert sich an der DGUV Vorschrift 70 „Fahrzeuge“, der Betriebssicherheitsverordnung und der TRBS 1203. Diese Themen werden behandelt:

ThemenblockInhalte
RechtsgrundlagenArbSchG, BetrSichV, TRBS 1203, DGUV Vorschrift 70
Pflichten und HaftungVerantwortung der befähigten Person und des Arbeitgebers
AbgrenzungPrüfen oder Instandsetzen, UVV-Prüfung und Hauptuntersuchung nach StVZO
Prüfartenvor Inbetriebnahme, wiederkehrend, anlassbezogen und außerordentlich
FahrzeugtechnikBremsanlage, Lenkung, Fahrwerk, Räder und Reifen, Struktur, Rahmen, Unterboden
ElektrikBeleuchtung und Sicherheitssysteme
LaderaumEinbauten, Aufbauten, Regalsysteme, Trennwände, Ladungssicherung, Verzurrpunkte
SonderfahrzeugeKofferaufbauten, Kühl- und Kälteanlagen, hydraulische Ladebordwände
DokumentationPrüfbericht, Bewertung und Klassifizierung von Mängeln, Fristen, Nachweisführung

Der Kurs ist breiter angelegt als viele andere, weil Fahrzeuge sehr unterschiedlich ausgestattet sind. Neben der Fahrzeugtechnik geht es ausführlich um Laderaum und Aufbauten, denn gerade dort liegen Risiken, die bei der Hauptuntersuchung nicht auffallen, etwa lose Regaleinbauten oder fehlende Zurrpunkte. Sonderfahrzeuge mit Kühlaufbau oder Ladebordwand werden ebenfalls behandelt.

Die Regelwerke, die im Kurs vorkommen, begleiten Sie später bei jeder Prüfung: Auf sie beziehen Sie sich im Prüfprotokoll, und nach ihnen fragt die Berufsgenossenschaft, wenn sie die Prüfung von Fahrzeugen unter 3,5 t im Betrieb kontrolliert. Deshalb lohnt es sich, die Texte nicht nur für die Abschlussprüfung zu lesen, sondern als Nachschlagewerk zu nutzen.

Lernmaterial und Ablauf

Sie lernen mit einer themenbezogenen PowerPoint-Präsentation und den zugehörigen Gesetzestexten. Die Lernzeit liegt bei etwa drei Stunden. Der Zugang bleibt 52 Wochen bestehen, sodass Sie vor Ihrer ersten eigenen UVV-Prüfung noch einmal nachschlagen können, etwa zur Klassifizierung von Mängeln.

Die Abschlussprüfung

Zum Abschluss legen Sie eine theoretische Online-Prüfung ab: 35 Fragen in 45 Minuten. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie Ihr Zertifikat. Bei Fragen zum Stoff helfen wir Ihnen während der Geschäftszeiten per E-Mail oder Telefon weiter.

Voraussetzungen: Passt der Kurs zu mir?

Bei Fahrzeugen ist die Frage nach den Voraussetzungen besonders wichtig, denn ohne fahrzeugtechnisches Wissen lässt sich eine Bremse oder Lenkung nicht beurteilen. Nach § 2 Abs. 6 BetrSichV und TRBS 1203 müssen drei Punkte erfüllt sein:

  • Berufsausbildung: Haben Sie eine fahrzeugtechnische Ausbildung, etwa als Kfz-Mechatroniker, Kfz-Mechaniker oder Land- und Baumaschinenmechatroniker?
  • Berufserfahrung: Haben Sie praktische Erfahrung mit Pkw und Transportern, insbesondere mit Bremsen, Fahrwerk und Elektrik?
  • Zeitnahe Tätigkeit: Arbeiten Sie aktuell in Werkstatt, Fuhrparktechnik oder Fahrzeugservice?

Wenn Sie alle drei Fragen mit Ja beantworten, passt der Kurs. Nach dem Kurs beauftragt Ihr Arbeitgeber Sie schriftlich als befähigte Person für die Prüfung von Fahrzeugen unter 3,5 t. Der Kurs gilt für Fahrzeuge unter 3,5 t. Hydraulische Ladebordwände werden behandelt, bleiben aber eigene Arbeitsmittel mit eigener Prüfpflicht. Wenn Sie unsicher sind, lesen Sie vorher unseren Beitrag zu den Voraussetzungen für befähigte Personen. Einen Überblick über alle acht Prüfbereiche gibt unsere Seite Was ist eine befähigte Person?

Befähigte Person Fahrzeuge: Preis und Leistungen

Der Kurs kostet einmalig 420 €. Weitere Kosten für Lernmaterial oder Prüfung fallen nicht an. Der Preis gilt pro Teilnehmer. Sollen mehrere Mitarbeiter qualifiziert werden, meldet sich jeder mit eigenem Konto an, damit jedes Zertifikat auf den richtigen Namen ausgestellt wird. Im Preis enthalten ist:

Befähigte Person zur Prüfung von Fahrzeugen unter 3,5 t
420 € einmalig
  • Online-Kurs, ca. 3 Stunden
  • 52 Wochen Zugang zu allen Unterlagen
  • Online-Abschlussprüfung + Zertifikat
  • Bezahlung per Rechnung

Zum Vergleich: Eine UVV-Prüfung kostet in der Werkstatt meist 15 bis 110 € pro Fahrzeug. Der eigentliche Aufwand liegt im Hin- und Herfahren zur Werkstatt. Ab etwa zehn Fahrzeugen rechnet sich der Kurs deshalb meist schon im ersten Jahr. Ein Abo gibt es nicht: Sie zahlen einmal und behalten den Zugang 52 Wochen lang. Die Bezahlung per Rechnung macht es zudem einfach, die Kosten über den Betrieb abzurechnen.

So läuft die Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt direkt auf unserer Lernplattform. Der Button auf dieser Seite führt Sie ohne Umweg zum Anmeldeformular für genau diesen Kurs, sodass Sie nicht erst im Kursangebot suchen müssen.

In 5 Schritten zum Zertifikat 1 Registrierenund Kurs anfragen 2 Rechnungan Ihre Adresse 3 Lernenca. 3 Stunden, eigenes Tempo 4 Prüfung35 Fragen, 45 Minuten 5 Zertifikatmit Ihren Daten Anmeldung und Lernplattform von Junge Kranausbildung
Von der Anmeldung bis zum Zertifikat läuft alles online, ohne festen Termin.
  1. Registrieren und Kurs anfragen: Sie legen im Formular ein Konto an. Geben Sie Geburtsdatum und Geburtsort genau an, denn diese Angaben erscheinen unverändert auf Ihrem Zertifikat.
  2. Rechnung: Sie bezahlen bequem per Rechnung. Die Rechnungsadresse geben Sie bei der Registrierung an.
  3. Lernen: Sie arbeiten die Unterlagen im eigenen Tempo durch, die Lernzeit liegt bei etwa drei Stunden.
  4. Prüfung: Sie legen die Online-Prüfung mit 35 Fragen ab, sobald Sie sich sicher fühlen.
  5. Zertifikat: Nach bestandener Prüfung erhalten Sie Ihr Zertifikat. Danach folgt die schriftliche Beauftragung durch Ihren Arbeitgeber, eine Vorlage finden Sie unter Beauftragung der befähigten Person.

Tipp: Führen Sie für jedes Fahrzeug eine Akte, in der UVV-Prüfung, HU-Termin und Fahrerunterweisung zusammenlaufen. So haben Sie alle Fristen auf einen Blick.

Lohnt sich der Kurs für Ihren Betrieb?

Ab einem mittleren Fuhrpark in der Regel ja. Ein ambulanter Pflegedienst mit 20 Kleinwagen zahlt bei rund 50 € pro Fahrzeug etwa 1.000 € pro Jahr, dazu kommen rund 20 Arbeitsstunden für die Fahrten zur Werkstatt. Der Kurs kostet einmalig 420 €. Ehrlich gesagt: Bei zwei oder drei Firmenwagen lohnt er sich meist nicht, dann ist die Werkstatt im Rahmen der Inspektion die einfachere Lösung.

Und nicht zuletzt bleibt das Wissen im Betrieb: Die eigene befähigte Person kennt die Arbeitsmittel und ihre Geschichte, erkennt Veränderungen von Jahr zu Jahr und kann Mängel direkt mit den Kollegen besprechen, die täglich damit arbeiten.

Externer Prüfdienst

ca. 15 bis 110 €
  • pro Fahrzeug und Jahr
  • plus Fahrt zur Werkstatt
  • plus Arbeitszeit und Ausfall
  • jedes Jahr erneut

Eigene befähigte Person

420 € einmalig
  • ganzer Fuhrpark
  • Prüfung auf dem Betriebshof
  • Termine nach Einsatzplan
  • nur interne Arbeitszeit

Externe Preise: Richtwerte aus veröffentlichten Preisangaben. Kurspreise: reguläre Preise pro Teilnehmer.

Weitere Rechenbeispiele und alle Details zu den externen Preisen finden Sie im Kostenvergleich zur UVV-Prüfung Fahrzeug.

Online-Kurs oder Präsenzseminar?

Die Qualifikation zur befähigten Person für Fahrzeuge gibt es auch als Präsenzseminar, oft mit praktischen Übungen am Fahrzeug. Die Übersicht hilft bei der Entscheidung:

KriteriumOnline-KursPräsenzseminar
Preis420 €häufig deutlich höher, zzgl. Reisekosten
Zeitaufwandca. 3 Stunden, frei einteilbar1 bis 2 volle Tage
Startsofortfeste Termine, oft Wochen im Voraus
Arbeitsausfallkaum, Lernen nebenbei möglichganze Arbeitstage
Praxiskeine Übungen an echten Fahrzeugenteilweise Übungen am Fahrzeug
Nachschlagen52 Wochen Zugang zu den UnterlagenSeminarunterlagen

Beide Wege führen zur selben Fachkunde, entscheidend ist, was Sie bereits mitbringen. Für die Beauftragung durch Ihren Arbeitgeber spielt das Format keine Rolle. Wer als Kfz-Mechatroniker täglich an Fahrzeugen arbeitet, kennt die Technik und braucht vor allem das Wissen zu Regeln, Prüfumfang und Dokumentation, genau das liefert der Online-Kurs. Wer aus einem anderen technischen Beruf kommt, profitiert eher von Übungen am Fahrzeug. Ob ein Online-Kurs anerkannt wird, erklären wir unter Ist eine Online-Schulung anerkannt?

Über Junge Kranausbildung

Der Kurs wird von Junge Kranausbildung aus Gummersbach angeboten. Gegründet wurde das Unternehmen 2016 von Dominik Junge, einem erfahrenen freiberuflichen Dozenten für Arbeitssicherheit. Neben den Kursen zur befähigten Person bietet Junge Kranausbildung Schulungen zur Ladungssicherung nach VDI 2700 an, ein Thema, das bei Transportern eng mit der UVV-Prüfung von Laderaum und Zurrpunkten zusammenhängt. Die Schulungen finden online, im Raum Gummersbach oder direkt beim Kunden statt.

Der Kurs behandelt neben der Fahrzeugtechnik auch Laderaum, Aufbauten und die Abgrenzung zur Hauptuntersuchung ausführlich und kann sofort gestartet werden. Bei Fragen zum Kurs erreichen Sie uns während der Geschäftszeiten per E-Mail oder Telefon.

[Platzhalter: Kundenbewertungen, nur mit schriftlicher Freigabe der Kunden einbinden]

Häufige Fragen zum Kurs

Bin ich nach dem Kurs automatisch befähigte Person?

Nicht automatisch. Der Kurs vermittelt die Fachkunde für die Prüfung von Fahrzeugen unter 3,5 t, also Regelwerke, Prüfkriterien und Dokumentation. Befähigte Person sind Sie zusammen mit einer passenden Berufsausbildung, praktischer Erfahrung mit Fahrzeugtechnik, einer aktuellen Tätigkeit in diesem Bereich und der schriftlichen Beauftragung durch Ihren Arbeitgeber. Erfüllen Sie diese Punkte, können Sie die Prüfungen im Betrieb selbst übernehmen.

Ersetzt die Qualifikation die Hauptuntersuchung?

Nein. Die Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO bleibt Aufgabe amtlich anerkannter Prüforganisationen wie TÜV oder DEKRA. Die UVV-Prüfung nach DGUV Vorschrift 70 ist eine eigene Pflicht und prüft den Zustand als Arbeitsmittel, also auch Ausrüstung, Laderaum und Aufbauten. Der Kurs erklärt ausführlich, wo die Grenze zwischen beiden Prüfungen verläuft. Beide Termine lassen sich aber gut aufeinander abstimmen.

Darf der Fuhrparkleiter den Kurs machen?

Den Kurs belegen darf jeder, aber als befähigte Person prüfen darf nur, wer auch die Voraussetzungen erfüllt. Ein Fuhrparkleiter mit kaufmännischer Ausbildung ist in der Regel kein Sachkundiger für Fahrzeugtechnik. Hat er dagegen eine Kfz-Ausbildung und aktuelle Erfahrung mit Fahrzeugen, ergänzt der Kurs genau das fehlende Prüfwissen. Organisation und Terminplanung kann der Fuhrparkleiter natürlich trotzdem übernehmen.

Wie lange dauert der Kurs?

Die reine Lernzeit liegt bei etwa drei Stunden. Sie können den Kurs an einem Stück durcharbeiten oder aufteilen, zum Beispiel verteilt auf mehrere Mittagspausen. Der Zugang zu allen Unterlagen bleibt 52 Wochen bestehen, sodass Sie auch nach der Prüfung noch nachschlagen können, etwa vor Ihrer ersten eigenen UVV-Prüfung. Einen Präsenztermin gibt es nicht.

Wie läuft die Abschlussprüfung ab?

Die Prüfung findet online statt und besteht aus 35 Fragen, für die Sie 45 Minuten Zeit haben. Die Prüfung ist etwas umfangreicher als bei anderen Kursen, weil Recht, Technik und Laderaum gleichermaßen abgefragt werden. Einen festen Termin gibt es nicht, Sie legen die Prüfung ab, wenn Sie sich sicher fühlen. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie Ihr Zertifikat mit Name, Geburtsdatum und Geburtsort, so wie Sie es bei der Anmeldung angegeben haben.

Gilt der Kurs auch für Transporter mit Aufbauten?

Ja, solange das Fahrzeug unter 3,5 t liegt. Der Kurs behandelt ausdrücklich Einbauten, Regalsysteme, Trennwände, Kofferaufbauten und Kühlanlagen. Hydraulische Ladebordwände werden ebenfalls erklärt, sie sind aber eigene Arbeitsmittel und werden als Hebebühne geprüft. Für schwerere Fahrzeuge über 3,5 t sind zusätzliche Kenntnisse erforderlich. Für Kühlaggregate gelten zusätzlich die Wartungsangaben des Herstellers.

Kann mein Arbeitgeber den Kurs bezahlen?

Ja, das ist sogar der Normalfall. Bezahlt wird per Rechnung, die Rechnungsadresse geben Sie bei der Anmeldung an. Soll die Rechnung auf Ihr Unternehmen lauten, klären Sie das am besten kurz mit dem Anbieter. Für Betriebe ist die Weiterbildung in der Regel als Betriebsausgabe absetzbar. Wenn Sie Ihren Chef überzeugen müssen: Ab etwa zehn Fahrzeugen sparen Sie jedes Jahr Werkstattkosten und viele Stunden Fahrzeit.

Brauche ich für die UVV-Prüfung eine Hebebühne?

Hilfreich ist sie, denn Bremsleitungen, Unterboden und Fahrwerk lassen sich von unten am besten beurteilen. Zwingend vorgeschrieben ist sie aber nicht. Viele Betriebe prüfen auf dem eigenen Hof und nutzen für den Unterboden eine Grube oder die Bühne einer Partnerwerkstatt. Wichtig ist, dass alle Prüfpunkte tatsächlich angesehen und dokumentiert werden, auch die schwer zugänglichen.

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Online, im eigenen Tempo, mit Abschlussprüfung und Zertifikat. Die Anmeldung dauert wenige Minuten, bezahlt wird per Rechnung.

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Dominik Junge · Junge Kranausbildung, Gummersbach
Autor und fachlicher Prüfer aller Inhalte. Über uns & wie wir arbeiten
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